Schlagwort: Fotografie

Wunderschöne Kunstdrucke von Coco Lapine Design

Minimalistisch und cool

Sarah ist eine Münchner Bloggerin, die ursprünglich aus Belgien stammt. Sie betreibt Ihren eigenen Blog cocolapinedesign, welchen ich bereits auf die Liste meiner Lieblingsblogs mit aufgenommen habe. Auf ihrem Blog schreibt sie ausschließlich in Englisch und zeigt sowohl ausgefallene und geschmackvolle Interior-Ideen, und berichtet über Reisen, Design und gibt DIY-Tipps. Ich kann für ihren Blog eine klare Leseempfehlung aussprechen. Wer mehr an schönen Bildern interessiert ist, kann auch einen Abstecher auf Sarah’s Instagram Profil machen.

Doch darum soll es in diesem Beitrag gar nicht gehen. Ich möchte euch gerne die Kunstdrucke und Fotos zeigen, die Sarah in ihrem Onlineshop verkauft. Alle Fotos und Grafiken werden von ihr selbst erstellt und sind mittlerweile zu einem wahren Insidertipp geworden.

 

Fotografien

Room with a view 50x70cm

Palm Leafs 50x70cm

Grafiken

Above 50x70cm

Find your luck 50x70cm

Find your luck 50x70cm

Der Reiz der analogen Fotografie

Back to the roots

Ich habe lange Zeit gar nicht mehr mit einer richtigen Kamera fotografiert. Dem iPhone sei Dank – oder auch nicht. Klar ist die Fotografie mit dem iPhone super bequem, handlich, schnell und auch meist zufriedenstellend. Aber halt auch etwas anderes, wie mit einer richtigen Kamera. Dabei habe ich mir vor einigen Jahren eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft, welche im am Liebsten mit meinem Canon 50mm f1,8 Objektiv verwende.

Doch die digitale Welt der Fotografie ist davon geprägt, dass ich mit den Ergebnissen nicht immer gleich zufrieden bin und diese erst mal durch Photoshop laufen lasse, bis diese mir auch wirklich gefallen. Doch ist das der eigentliche Sinn der Fotografie?

Warum analog so toll ist

Letztes Jahr vor dem Urlaub habe ich zurück an die Zeit gedacht, in der ich mir die alte Yashica meines Vaters geschnappt habe, einen Ilford HP5 eingelegt habe und dann losgezogen bin, um zu fotografieren. Dass war ein Erlebnis. Man drückt den Auslöser, kontrolliert vorher noch kurz, ob die Belichtung gepasst hat und dann – nichts. Ein völlig ungewohntes Erlebnis, das Foto nicht gleich betrachten zu können. Im Anschluss hieß es dann, den Film selbst entwickeln, dann Probeabzüge mit verschiedenen Belichtungszeiten erstellen und letztendlich den endgültigen Abzug auf hochwertigem Fotopapier in der Dunkelkammer machen. Klasse! Da wird fotografieren zum Erlebnis.

Mein Setting: Canon A1 mit dem 50mm f1,8 und dem Kodak Porträt

Mein Setting: Canon A1 mit dem 50mm f1,8 und dem Kodak Porträt

Ich wollte aber noch einen Schritt weitergehen und eine Kamera, die so gut wie gar nichts selbst misst und vor allem einen mechanischen Hebel zum Filmtransport hat. So viel meine Entscheidung auf die Canon A1, welche ich gebraucht über eBay mit einem 50mm f1,8 Objektiv erwerben konnte. Das tolle daran: vor jedem Bild muss der Film über den Spinnhebel weiter transportiert werden. Ein klasse Erlebnis! Und die dazugehörigen Objektive sind auch noch recht günstig zu haben.

Kodak Portra ISO 400

Kodak Portra ISO 400

Für die Wahl des Films habe ich mich natürlich im schwarz-weiß Bereich für einen Ilford XP2 entschieden. Doch bei den Farbfilmen war ich mir nicht ganz sicher. So suchte ich mir im Internet einige Farbfilme heraus und durchsuchte anschließend Instagram nach Fotos mit den jeweiligen Filmen. So konnte ich mir das Farb- und Kontrastverhaltne der einzelnen Filme gut anschauen. Mir persönlich gefällt der Kodak Porträt am besten. Er eignet sich – wie der Name schon sagt – am besten für Portraitaufnahmen. Der Film verleiht dem Foto sehr natürliche und warme Farben mit einem tollen Kontrastverhältnis. Wenn ihr wissen möchtet, wie Fotos damit aussehen, sucht einfach mal bei Instagram nach #kodakportra

Das Problem war nur, dass ich mit den Film mit ISO 400 gekauft habe, was für Aufnahmen im Sommer doch schon recht hoch ist. Dies stellte mich vor allem bei Aufnahmen im Tageslicht vor Herausforderungen, da meine Canon A1 maximal eine Belichtungszeit von 1/1000 Sek. zulässt. So musste ich dann entsprechend die Blende hochschrauben, was den Bokeh Effekt leider leiden lässt. Doch aus Fehlern lernt man und so wird mein nächster Filmkauf der Kodak Porträt 160 sein. Dieser ist dann auch für den Einsatz am Strand geeignet. Preislich liegen 6 Filme á 36 Bildern bei ca. 50€. Ich habe die Filme beim lokalen Händler bestellt.

Was mich an der analogen Fotografie reizt

Das tolle an der analogen Fotografie – und dies kann ich nur jedem Foto-Fan ans Herzen legen – ist der Sound der analogen Kamera. Das Klick, das Surren, wenn der Film weiterläuft, das Schleifen beim spannen des Hebels, alles fühlt sich einfach klasse an. Aber das wirklich besondere ist, dass man den Moment anders wahrnimmt. Normalerweise macht man ca. 5 Aufnahmen von einem Motiv, um am Ende das beste Bild herauszusuchen. Wenn man doch nur 36 Bilder zur Verfügung hat, überlegt man sich jedes Bild zwei mal. Man legt mehr Wert auf das einzelne Bild, auf die Komposition und auf die Belichtung.

Ich kann jedem nur empfehlen, die analoge Fotografie auszuprobieren. Viel Spaß beim ausprobieren!